Rätselraten um Naziaufmarsch

Wie bereits gestern Abend berichtet mehren sich die Zeichen, dass ein Naziaufmarsch auf Altmarktseite genehmigt worden ist, nachdem das Verwaltungsgericht einen Widerspruch der Nazis gegen den zweiten Auflagenbescheid der Stadt Dresden zugestimmt hat. In der Sächsischen Zeitung heißt es noch:


Zwischen Hauptbahnhof, Budapester Straße und Nossener Brücke, der Nöthnitzer Straße, dem Wasa- und dem Strehlener Platz sollen von 11 bis 17 Uhr drei rechte Kundgebungen stattfinden. In dem Gebiet sollen die Neonazis aber nicht marschieren dürfen. Das entschied die städtische Versammlungsbehörde am späten Freitagabend. Eine rechte Gruppierung akzeptierte die Entscheidung. Die beiden anderen nicht. Sie kündigten an, notfalls alle juristischen Instanzen zu durchlaufen. Eine der Gruppen will nach SZ-Informationen an einem zentralen Platz, offenbar dem Postplatz, eine Kundgebung durchsetzen. Die zweite Gruppierung will marschieren.

Zwar schreibt die Sächsische Zeitung zur Zeit noch nichts von einem genehmigten Naziaufmarsch, jedoch ließe sich zumindest daraus schließen, dass es insgesamt nur einen geben soll und die beiden anderen Naziveranstaltungen tatsächlich nur stationäre Kundgebungen wären. Außerdem lässt sich das Gebiet recht gut einschränken.